Oder auch DPI genannt. Nicht zu verwechseln mit "Dots per Inch". Internet Sub-Netze, verbunden mit "dem Internet", wie beispeislweise Hochschulnetze, ISP-Netze oder Firmennetzwerke - können mit dieser Technik überwacht und kontrolliert werden. Dabei wird der Datenstrom in Echtzeit analysiert. Der Datenstrom kann ebenso in Echtzeit manipuliert werden. Nicht nur die Flusskontrolle gegen P2P kann beeinflusst werden, es können aller Art Informationen aus dem Datenstrom extrahiert werden.
Diese Technik wird auch eingesetzt, um ganze Länder "abzudichten". Die große chinesische digitale Mauer ist ein Beispiel. Im Kleinen statten sich Subnetze gerne mit dieser Technik aus. Wie ein digitaler Zaun um ein digitales Dorf.
Data Mining ist das maschinelle Finden von Zusammenhängen in großen Informationsmengen. Jetzt die Frage, ein Gedankenexperiment:
Ist es für die Menschheit gut, einen digitalen Leviathan zu halten der wacht und richtet über die Gattung Mensch? Und sollte der Mensch dem Leviathan Fehler ermöglichen, als Dank und um im Gesamten geschützt zu sein?
Der digitale Leviathan kann gar nicht fehlerfrei sein. Und schlimmer: er ist anfällig. Buzzwords sind hier: Identitätsklau, Online Petitionen, Flashmob, Soziale Netzwerke, Trojaner, Bot-Netze usw. Es hat sich in der jüngsten Vergangenheit gezeigt, dass über Online Netzwerke erheblich viele Menschen in Bewegung gebracht werden können. Beziehungsweise, abstrakter: Menschen zu einer Handlung motiviert.
Wenn sich diese Handlungen gegen den digitalen Leviathan richten, was bringt er uns dann noch? Und unter welchen Umständen kommt der Mensch übrhaupt auf die Idee, sich zu wehren?
Jüngste Erkenntnisse aus der Psychologie bewiesen zumindest, dass das Gefühl der stetigen Überwachung und das Vorhandensein eines subtilen Generalverdachts die Menschen im Verhalten verändert. Zuletzt wird die Freiheit in Frage gestellt.
Wieviel Freiheit will jeder einzige tauschen gegen Sicherheit?