Oft wird über die Sinnfälligkeit eines Frameworks diskutiert und Anhänger verschiedener Frameworks streiten gerne, welches das Beste ist. Zunächst einmal die Vorteile eines Frameworks.
Man kann sehr schnell eine individuelle Web-Anwendung entwickeln und muss nicht das Rad neu erfinden. Denn ein Framework bringt bsp. sämtliche Coding Conventions bereits mit. Sprich die Struktur und das Prinzip wie Dinge geschrieben und dokumentiert werden. Allein diese Tatsache ermöglicht dem eingefleischten Entwickler den schnellen Einstieg in das System und sogar in eine in Entwicklung befindlichen Anwendung. Oft wird bei Anfängern gehört, dass sie sich lieber ein eigenes System entwickeln, weil sie das besser checken. In Wahrheit ist es aber einfach nur die "Angst", Zeit zu verschwenden für etwas, dass sie nicht kennen. "Was der Bauer nicht kennt." Aber dem ist nicht so. Denn spätestens nach dem Xten Projekt stellt man fest, dass die individuellen Anpassungn des eigenen "Frameworks" unglücklich in einer Version zu vereinen ist. Das Chaos ist perfekt. Steigt die Quantität, sinkt die Qualität der Anwendungen.
Einige sagen auch, dass die Sicherheit bei quelloffenen Anwendungen nicht gegeben ist. In Wahrheit sind die eigenen Anwendungen alles andere als sicher. Und vor allem kommt man den Sicherheitslöchern nicht so schnell auf die Spur, wie es bei Frameworks der Fall ist.
Oft sind Frameworks auch gut skalier- und cluster-bar. Wächst der Anspruch an die Anwendung, wächst sie einfach mit und kann auch große Lasten schultern. Was bei Eigenentwicklungen für den Post-Sport-Verein um die Ecke kein Problem ist, kann bei einem Stadtportal schon ganz anders aussehen. Plötz stellt man fest, dass die Seite unheimlich träge ist. Datenbank-Abstraktion und verteilte Server bringen Frameworks meist spielerisch unter einen Hut.
Kurz um: es lohnt sich große und kleine Projekte mit einem Framework zu realisiseren. Die ersten drei Projekte zehren sicherlich am Zeitfenster, aber danach kann man wirklich von Rapid Developing sprechen.
Um jedoch das Programmieren zu lernen, sollte man vielleicht sich doch mit der Entwicklung eines eigenem Frameworks, oder besser: Baukastensystem Gedanken. Nur dann erkennt man auch den Wert eines Frameworks.
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