Wie sagt der Franzose: man soll sich nicht wundern, warum die Katze ausgerechnet da Löcher im Fell hat, wo ihre Augen sind. Aber mal ernsthaft: was isse jetzt? Tot? Lebendig? Beides? Gar nichts von beidem? Im Himmel? In der Hölle? Bei Oma Kaffeetrinken? Kippenholen?
Bei Schrödingers Kätzchen handelt es sich um ein bekanntes Gedankenexperiment. Es gibt einen fiktiven Versuchsaufbau und es wird die Frage gestellt: Ist die Katze tot oder lebendig?
Der Versuchsaufbau besteht aus einem Kasten. In diesem Kasten ist eine Apparatur und eine Katze. Die Apparatur kann die Katze töten, oder auch nicht. Abhängig ist das vom Zufall. Denn wie es in der Quantenwelt so üblich ist, ist da mal gar nichts üblich. Also alles ist immer ganz und gar unüblich. Im übertragenden Sinne. :) Also sozusagen unvorhersagbar. Denn die Welt der Quanten hat ihre ganz eigenen Regeln. Schauen wir ganz tief in die Materie hinein, wird alles "unschaft". Wir können wir nicht mehr beobachten. Das Resultat unserer Beobachtung ist unberechenbar - obgleich "einmal herausgezoomt" die Dinge eine Ordnung besitzen. Auf kleinster Ebene, auf der Ebene der Quarks, passieren komische Sachen. Die Dinge kommen und gehen wie sie wollen. Sie sind da und verschwinden (was auch der Grund ist, warum es nicht nichts gibt, aber anderes Thema).
Die Apparatur die die Katze töten kann, wird ausgelöst durch einen Sensor, der erkennt, ob ein bestimmtes Atom zerfällt oder nicht. Dieses Atom ist der Auslöser für die Apparatur. Und ob es zerfällt, ist nicht bestimmbar. Es hat eine Wahrscheinlichkeit zu zerfallen. Wird die Kiste geschlossen, kann der Beobachter nicht mehr wissen, ob die Katze nach einer best. Zeit lebt oder nicht. Für den Beobachter ist die Katze beides.
Link zu dieser Seite:
http://www.seekwhencer.de/de/blog/astronomie/schroedingers-kaetzchen-fuer-anfaenger


