Planeten können aus Gas oder aus festem Material bestehen. Wie sie entstehen kann man sich schnell vorstellen: eine oder mehrere Sonnen explodieren, schleudern lauter schwere Elemente hinaus in das interstellare Medium. Diese Klumpen und Gase verdichten sich irgendwann zu einem Himmelskörper, der langsam abkühlt.
So oder so ähnlich lief das auch bei der Erde ab. Die Erde soll aber noch ein schicksalhaftes Erlebnis in ihrer frühen Kindheit gehabt haben, das ihr aber so auch einen lebensnotwendigen Begleiter eingebracht hat. Denn nachdem sich eine Kugel gebildet hatte, schoss ein gigantischer Himmelskörper auf die Erde und zerstörte sie das erste Mal. Und wieder sammelte sich Materie zu einem Himmelskörper, wobei diesmal zusätzlich unser Mond entstand.
Auch kann gar kein Wasser auf unserem Planeten von Anfang an gewesen sein: es war viel zu heiß. Jedes Wassermolekül wäre sofort zerstört gewesen. Also muss das Wasser später hinzugekommen sein. Und zwar aus dem Asteroidengürtel. Man munkelt, ob zwei, drei größere Einschläge eines solchen wasserreichen Asteroiden das Wasser zu uns gebracht haben. Und das, nachdem sich eine Erdkruste gebildet hatte.
Und ja: es war nach der Abkühlung auch viel zu kalt auf der Erde. Es gab nur Wassereis. Eine schlechte Grundlage für Leben. Doch wie aus heiterem Himmel taute das Eis und verdampfte, blieb durch die Anziehungskraft an der Erde und bildete eine dichte Schicht aus Wasserdampf um die Erde. Es regnete. Es regnete viele Millionen Jahre. Und dieser Prozess wusch das lebensunfreundliche Gas, das vorher unsere Atmosphäre bildete, heraus und versenkte es im Boden.
Doch noch immer war kein Sauerstoff vorhanden. Es gab zwar Wolken und Jahreszeiten, doch kein Leben. Es war langsam angenehm auf der Erde geworden. Die Temperatur ließ flüssiges Wasser zu. Es gibt verschiedene Theorien, wie und vor allem wo Leben zu erst entstanden sein soll. Wichtig ist, dass die Umstände es gestatten müssen, schnell verschiedene Molekülverbindungen auszuprobieren. Das geht am besten dort, wo die gefährliche UV-Strahlung der Sonne abgeschrimt ist, also im Wasser. Aber auch dort, wo keine zu tiefen und zu hohen Temperaturen vorherrschen.
Die richtige Temperatur gibt es in der sog. habitablen Zone um einen Stern. Ein Bereich in dem ein Planet die richtige Menge an Licht vom Mutterstern bekommt. Diese Zone ist abhängig von der Größe des Sterns. Ist der Stern zu klein, synchronisiert der Planet seine Drehung: er zeigt dem Stern nur eine Seite und hört auf sich um sich selbst zu drehen. Somit wird der Planet von einer Seite permanent gebraten, die andere Seite vereist, an den Übergängen herrschen permanent schlimme Stürme. Ist der Stern zu groß, ist sein Leben auch zu kurz, damit sich Leben entwickeln kann.
Hat ein Planet keinen Mond, eiert seine eigene Rotationsachse. Was keine regelmäßigen Tag-Nachtzeiten sowie Jahreszeiten verursacht. Ein Planet muss also so gut es geht jeden Fleck von sich der Sonne zuwenden. Dann kann Leben wie wir es kennen, entstehen. Und praktisch ist der Außerirdische auch nur ein Mensch.
Doch bis es soweit ist, vergeht sehr viel Zeit und fängt mit Blaualgen, Sauerstoff produzierenden Bakterien an.
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