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Kernfusion

Also es gibt da ja diese Atomkraftwerke. Davon gibt es ganz viele und es werden auch noch welche gebaut. Das eigentliche Problem bei den Dingern ist die Lagerung des Endmaterials und die begrenzte Ressource: Uran. Das gibts zwar in verschiedenen Sorten und von einer Sorte gibts noch ein bisschen mehr, aber generell ist auch das jetzt nicht auf ewig da.

Auf ewig da. Das ist das Stichwort. Und was ist praktisch "ewig da"? Das zeug, aus dem Planeten und Sonnen sind: Sand. Im übertragenden Sinne. Denn Sand ist die Ressouce schlecht hin. Doch was ist daran jetzt so energetisch?

Und da fängts an. Wir kennen ja Gravitation: das zieht irgendwie Körper im Weltraum an und sorgt dafür, dass ein Intermezzo zwischen Fliehkräfte und Gravitation so traumhafte Kreisbahnen um Sonnen bilden. Planetensysteme.

Und im ganz ganz kleinen Maßstab spielen sich noch viel krassere Dinge ab. Die Gravitation ist die schwächste aller vier Kräfte. Es gibt da auch noch eine Kraft, die im Atom selbst dafür sort, dass die Dinge drumherum nicht aus der Reihe tanzen. Das merken wir zum Beispiel, wenn wir ein Klavier aus dem zehnten Stock eines Hochhauses werfen: es geht kaputt. Es fällt nicht einfach durch den Boden hindurch. Und die Kraft, die dafür sorgt, dass die Dinge irgendwie zusammengehalten werden und nicht als flüchtige Gase durch den Raum wabern, wird bei den Fusions-Reaktoren benutzt.

Ganz einfach.

Da wird wird sich gefunden was das Zeug hält. Und dabei wird Energie frei. Übrigens die gleiche Energie, die die Sonne erzeugt. Denn die macht das genauso. Da ist es so, dass die Teilchen sich eigentlich gar nicht mögen und aus dem Weg gehen. Doch ihre Gravitation schafft es, sie aufeinander zu quetschen. Da haben die Teilchen gar nicht so viel Platz zum herumfliegen und werden wärmer. Die Temperatur steigt in der Sonne. Und ab einer bestimmten Temperatur passiert Unglaubliches: die Teilchen, die sich erst gar nicht so gemocht habe, mögen sich jetzt auf einmal doch. Na da schau einer an. Und immer wenn die Teilchen verschmelzen wird Energie frei.

Und diese Energie wird genutzt. Entschuldigung: kann genutzt werden. Denn so weit sind wir leider noch nicht. Noch fließt das Geld nicht stark genug in die Entwicklung dieser Kraftwerke. Damit das passiert, muss viel mehr in Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt werden. Leider ist das ein sehr schwieriges Thema, was fern ab von Boulevard-Presse liegt.

Darum die Frage: Wie weit sind wir vom Fusions-Reaktor entfernt?