Wie wir wissen: die Erde ist magnetisch. Doch wie kommt das und was bringt uns das?! Die Erde besitzt geografische Pole und magnetische. Hingegen dem geografischen ist der magnetische immer in Bewegung. Bis in die 70er Jahre bewegt er sich mit ein paar Metern pro Jahr Richtung geografischem Pol, doch dann legte er mit bis zu 40 Meter pro Jahr mächtig zu.
So ein Magnetfeld entsteht nach der Dynamotheorie. Schickt man in eine Spule aus Draht elektrischen Strom, entsteht das Magnetfeld. Oder umgedreht: bewegt man eine magnetische Spule kommt elektrischer Strom raus. Wie der Dynamo am Fahrrad. Im Inneren der Erde ist ein fester Kern aus Eisen, darum eine flüssige Hülle ebenso sehr schwerer Elemente. Schwer bedeutet in diesem Falle eine hohe Dichte. Denn: wenn die Elektronen neu angeordnet werden, gewinnt das Atom an Masse. Und so ist alles sehr eng und sehr heiß da unten. Warum aber da unten? Als die Erde noch sehr jung war, war sie komplett flüssig. Schwere Elemente sanken wörtlich herab zum Erdkern. Danach kühlte sich die Erde ab. Heute besitzt sie einen fester Kern und eine feste Hülle, doch das dazwischen ist flüssig: unser Dynamo.
Das Erdmagnetfeld schützt uns vor gefährlicher Sonnenaktivität. Denn wenn es weg wäre, würden ungehindert alle Wellen des Lichtes dass zu uns fliegt, auf die Atmospäre knallen. Ein Desaster apokalyptischen Ausmaßes. Denn böse UV-Strahlung z.B. löst Wassermöleküle auf. Es gäbe irgendwann kein Wasser mehr auf unserem Planeten. Oder Sonnenwind, Kleinstpartikel angeschoben vom Licht treffen auf die Erde. Einen Dauerbeschuss würde kurzfristig zum Tode allen Lebens auf der Erde führen.
Das Erdmagnetfeld ist ein Schutzschild schon im Universum, das uns vor gefährlicher Strahlung schützt. Achso, das ist wieder ein Haken auf der Checkliste: "Unter welchen Umständen kann sich überhaupt Leben entwickeln."
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