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  • 19.01.12 13:44 Uhr

    Pilea Peperomioides, hierzulande auch Ufo-Pflanze genannt, bekam ihren umgangssprachlichen Namen wohl durch ihre Blattform. Denn die sind rund wie Ufos. Manche sagen, sie sehen aus wie kleine Teichrosenblätter. Die aus Asien stammende Brennessel eignet sich in unseren Breiten gut als Zimmerpflanze. Sie sieht nicht nur außergewöhnlich aus, sie ist es auch. Denn erhältlich im Handel ist diese Pflanze selten bis gar nicht. Zumindest habe ich sie in keinem Baumarkt oder Blumenfachgeschäft gesehen.

    Es ist eine relativ sonnenhungrige Pflanze. Nicht, dass sie mit wenig Licht nicht auskommen würde - aber sie zeigt einen verstärkten Wuchs, wenn sie lichtnah gestellt wird. Jedoch: direkte Sonne über mehrere heiße Sommertage hinweg sowie allzu trockene Luft verträgt sie nicht so gut.  Darum ist sie ideal für ein Platz am Fenster, zum Beispiel im Bad. Aber auch im Terrarium macht sie sich bestens.

    Wie man auf dem Bild sieht, erreicht die Pflanze eine angenehme Größe. Die kleinste von ihnen ist keine zwei Wochen alt. Rechts die Pflanze ist ca. zwei Monate, links ca. 6 Monate und die hinten ca. zwei Jahre alt. Erst nach dem dritten Jahr fangen sie an zu blühen.

    Dieses Bild zeigt, wie die Pflanze anfängt, "Kinder" zu bekommen. Das kann sie sogar schon im ersten Jahr. Es wird unterschieden zwischen Ablegern die aus der Wurzel kommen und welchen, die vom Stamm abwachsen. Ab einer Größe von 5 Blättern und einer Stammlänge von 4 cm kann man einen Ableger vom Stamm trennen. Herkömmliche Blumenerde genügt und darin eingesetzt wurzelt der Ableger nach 1-2 Wochen. Ableger von der Wurzel kann man mit einem Cutter einfach trennen. Entwerder man macht das beim Umtopfen oder zwischendurch. Der Ableger von der Wurzel kann ruhig noch ein wenig Wurzelwerk haben. Je nach Größe des Ablegers entsteht schneller eine neue Pflanze.

    Jenachdem in welcher Jahreszeit man die Ableger aussetzt, um so schneller gedeiht die neue Pflanze. Denn sie wollen Licht. Was im Sommer einen Monat dauert, kann auch den ganzen Winter brauchen. Daher ist es gefährlich, im Herbst zu kleine Ableger auszusetzen. Diese können eingehen. Was jede Pflanze im Winter macht: sie verliert Blätter. So auch die Ufo-Pflanze. Also nicht wundern, wenn eine einjährige Pflanze über den Winter mehr als die Hälfte ihrer Blätter verliert. Das ist wie ein Winterfell und wird abgestoßen. Die Blätter senken sich meist nach unten (lassen sich hängen) und dann werden sie gelb und fallen ab. Man sollte Sie regelmäßig einsammeln, sonst besteht Schimmelgefahr.

    Es wächst ein Stamm, der mit der Zeit auch kräftiger wird. Von unten nach oben wachsen, nachdem die Blätter abgefallen sind, neue Ableger. Der Stamm steht unter guter Belastung und kann und sollte ab 2 Jahren gestützt werden. Die Blätter suchen sich schnell den Weg zum Licht, darum sollte die Pflanze regelmäßig gedreht werden. Sie kann, wenn man sie nicht dreht, unverhältnismäßig kahl sein an der dunklen Seite.

    Gießen muss man sie schließlich auch. Das kann aller 1-2 Wochen passieren. Die Erdoberfläche sollte nicht länger als 4 Tage feucht sein. Längere Trockenheit UND übermäßges Gießen straft sie mit Blattverlust sofort ab. Da kann in einem heißen Sommer eine Woche ungegossen schon zuviel sein. Oder über eine Woche feuchte Erde ebenso... Doch zum Glück: je älter die Pflanze wird, umso härter wird sie im Nehmen. Bis zur ersten Blüte sollte man sich um sie gut kümmern. Danach kann man auch mal ohne zu gießen zwei Wochen in den Urlaub.

  • 20.05.11 10:46 Uhr

    Thinking aloud! Was einst die Bezeichnung war von Methoden zur individuellen Analyse von Systemen - ist heute ein Gesellschaftsprinz. Genauer gesagt die Methode der Kommunikation. Noch konkreter: die Kommunikation mit den neuen Kommunikationswegen. Diese Entwicklung ist auch ein eindeutiger Beweis dafür, dass das Ökosystem - also die Umstände, entscheidend sind für die Entwicklung der Kommunikation. Das was möglich ist, wird auch genutzt - sofern es einen Vorteil verspricht. Und das scheinen Soziale Netzwerke im Web eindeutig zu erfüllen. Facebook zählt zum jetzigen Zeitpunkt (Mai 2011) knapp 700 Millionen Nutzer, die mehr oder minder regelmäßig auf der Seite verkehren. Es wird sich mitgeteilt und es werden Vorlieben und Abneigungen präsentiert. Aber das worum es im Kern geht: die eigene Meinung.

    Die eigene Meinung schafft Identität. Und der Mensch will individuell sein. Soziale Netzwerke ermöglichen eine individuelle Präsentation der eigenen Persönlichkeit. Es gibt Menschen, die das mehr oder auch weniger "brauchen". Es gibt Menschen, die das Bild überzeichnen oder tiefstapeln. Es gibt Menschen, die sich verkleiden oder verstecken. Und es gibt komplette Verneiner.

    Irgendwie logisch, dass das Leute mehr nutzen, die ein gesteigertes Interesse an Reputation haben. Das sind vor allem Leute, die auch davon leben, öffentliches Interesse anzuhäufen. Unternehmen, Unternehmer, Musiker, Künstler, Politiker usw. Zusammengefasst: Meinungsmacher. Aber irgendwie werden jetzt alle zu Meinungsmachern - und zu Entscheidern. Die eigene Meinung bekommt durch die eigene Stimme ein Gewicht. Beides beflügelt sich. Und das erkennen immer mehr Menschen auf der Welt. Denn: die neue Kommunikationsform Internet ermöglicht eine a) interdisziplinäre Kommunikation und b) eine Kommunikation durch die verschiedenen sozialen Schichten hindurch. Die westliche Gesellschaft entwickelt sich zu einer "Feedback-Kultur".

    Auf die Biologie übertragen nennt sich das Rückkopplungsschleife. Die Wirkung einer Sache wird zur Ursache selbiger und / oder anderer. Kaskadeneffekte, große und kleine Kausalität - alles Prinzipien, die bei der Entwicklung sozialer Systeme eine Rolle spielen. Nur was spielt sich da eigentlich genau ab? Die Leute sprechen "ungefragt" ihre Meinung aus - weil sie es können und weil ihnen jemand zuhört. Erst wenige und dann immer mehr Leute stimmen zu oder sprechen sich dagegen aus. Sie dokumentieren aber auch ihr Leben und was um sie passiert. Manchmal passieren wirklich schlimme Dinge in ihrer Umgebung. Beispiel naher Osten, Nordafrika oder Japan. Viele Kulturen konvergieren irgendwo und diese Schnittmenge bildet sich als Kern einer Kultur heraus, die Über die Ländergrenzen hinweg denkt. Und diese Kultur oder auch Gesellschaft schreibt sich z.Z. ihre Regeln noch selbst. Vielleicht ist das gut, vielleicht nicht. Man wird sehen.

  • 21.03.11 15:40 Uhr

    Lange ist's her, als ich hier was schrieb. Und der letzte Artikel befasst sich auch mit der fiktiven aber unterhaltsamen Seite einer atomaren Katastrophe. Mit dem Computerspiel "Fallout - New Vegas". Darin steuert der Spieler seinen Avatar durch eine post-apokalytische Landschaft. Das Szenario zeigt das Leben nach einem Fallout - einen atomaren Regen. Ein Regen, der wie bei Tschernobyl radioaktives Material, feinste Partikel aus der Luft herauswäscht und Boden, Flora und Fauna verseucht. Die Lebensbedingungen für jeder Art von Überlebenden haben sich dramatisch reduziert auf essenzielle Bedürfnisse. Der Kampf um das eigene Überleben beherrscht das Miteinander. Der Stärkere überlebt. - Natürlich ist das ein fiktives Computerspiel-Szenario. Allerdings haben sich die Spielemacher auch ins Zeug gelegt und entsprechend recherchiert.

    Was man in einem Computerspiel unterhaltsam rüberkommt, ist bei der aktuellen Lage in Japan eine Horror-Vision, die man dem schlimmsten Feind nicht wünscht. Ein atomarer Unfall. Also eine unkontrollierte Reaktion, die sich verstärkt, da die Kontrollmechanismen versagten. Es fehlt die Bremse. Ein AKW ist nichts anderes als eine überdimensionale und komplizierte Bremse mit Ventil. Was aus dem Ventil auskommt, macht mittels Dynamo Strom. Damit das alles funktioniert, benötigt man Wasser. Soweit, sogut. Aber was, wenn die Bremse versagt? Dann wird das Auto in kürzester Zeit sehr schnell und das Ausrollen dauert Jahre.

    In Fukoshima wird versucht, die Bremse wieder in Gang zu bekommen. Denn wenn eine Kettenreaktion erstmal läuft, ist da auch schwer mit menschlichen Mittel das Feuer zu kühlen und die Reaktion zu verlangsamen. Also ausrollen lassen? Wenn das passiert, dann kann man nur hoffen, dass das Wetter günstig ist und der Wind für die Verteilung über dem Meer sorgt. Es ist aber auch abhängig, wieviel Qualm und Dampf aufsteigt, der radioaktives Material mitträgt. Es gibt es einige Faktoren.

    Aber jetzt mal ehrlich: kann das auch bei uns passsieren? Sollte ein AKW wie in Fukushima aussteigen, dann ist bei uns genauso Feierabend. Die Volkswirtschaft geht in jedem Falle runter in den Keller. Also hier in Europa definitiv. Dafür stehen hier viel zu viele AKWs herum. Olle Teile, die gegen nichts und niemanden gesichert sind. Egal ob in Frankreich, Deutschland oder sonstewo.  Es wird gerufen, dass die Kausalität bei dieser Art Energie zu erzeugen sehr groß ist. Also eine kleine Ursache eine große Wirkung haben kann. Und das wir uns überlegen sollten, ob wir der Art Technik überhaupt nutzen wollen. Lieber fallen ein paar Windräder um und dann ist gut.

    Nunja. Es wird aber sich auf der "großen Zahl" ausgeruht. Merkel selbst sagt, dass es sich um einen nicht zu erwarteten Zwischenfall handelt. Sowas kann immer passieren. Was kann denn noch "immer" passieren? Es wird immer von einem Asteroidenschauer gesprochen. Mal ehrlich: und was ist mit Sonnenwind? Mit hochenergetischen Teilchen, die, je nach Gesamtleistung, flächendeckend Transformatoren killen können? Wenn sowas passiert und großflächig AKWs aussteigen, dann haben wir es defivinitiv erlebt. Ich will es nicht hoffen. Klar ist zumindest, dass dieses Ereignis nicht vorhersehbar ist. Es kann immer oder nie passieren. Was man machen kann: Minuten oder Stunden vorher Vorkehrungen treffen. Wenn allerdings solch ein Wind Tage oder gar Wochen andauert - dann nützt uns eine Notabschaltung gar nicht - dann haben wir langsam viele Fukushimas.

    Hier noch ein paar Links:

    http://www.spiegel.de/thema/fukushima
    http://www.spiegel.de/thema/tschernobyl
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1287058/Das-verdrängte-Risiko
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1221300/Operation-Wüstenstrom
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/833664/Das-Sonnenexperiment

  • 15.10.10 01:43 Uhr

    Ich bin ja mal gespannt wie ein Flitzebogen. Ich glaube das werden ein paar verregnete Abende und Wochenenden, wo die Fallout Dystopie Wirklichkeit wird. Fallout, wer es noch nicht kennt, ist ein Ego-Shooter im grandios umgesetzten post-apokalyptischen Endzeit-Szenario. :)


  • 10.10.10 12:34 Uhr

    Nichts ist für die Ewigkeit, so auch nicht die Wohnung. Ich schreibe Tag 15 nach dem Umzug. Zwei Wochen sind vergangen und man kann sagen: fast alles ist jetzt an seinem Platz. Gezählte Umzugskartons waren es 35. Gefahren sind wir vier mal mit einem neueren VW LT Transporter. Zum Glück gings runter per Fahrstuhl und hin ist bei Hochpaterre auch nicht viel Treppensteigen angesagt. Sogesehen war es easy. Hin ging es weiter stadteinwärts - am Puschkin Richtung Fockestraße...

    Eminenter Unterschied zu vorher: keine Hauptstraße vorm Fenster und mit Austritt an der Küche zum grünen Innenhof mit Sitzgelegenheiten... Nunja. Für den Sommer ganz nett. Hofgrillung garantiert.

    Telekom hat sich mal wieder Zeit gelassen. Nachdem es da zu Missverständnissen kam bzgl. Installationszeiten, habe ich es irgendwie telefonisch hinbekommen, dass sie auch Samstag 9:00 Uhr den Kram in Betrieb nehmen können. Dennoch: das hat alles zu lange gedauert. Von mir aus können die einem dann noch einen Monat länger kostenlos T & B Entertain anbieten: solange kein Telefon und Internet geht, ist mir das herzlichst wurscht...


  • 10.10.10 11:56 Uhr

    Ein neuer Stern ist geboren. Existenzgründer und Unternehmen haben auf unternehmenswelt.de vielfältige Möglichkeiten, ihr Business zu beschleunigen. Das Portal bietet neben der Erstellung eines Businessplans mit Zahlenteil auch einen sehr tiefgreifenden Gründertest. Über die fachkundige Stellungnahme sowie dem für das erste Geschäftsjahr kostenlose Geschäftskonto ist es dem Gründer möglich, schnell einzusteigen in sein Geschäft.

    In der Community von unternehmenswelt.de pflegt man nicht nur sein eigenes Profil, sondern moderiert Gruppen und Foren sowie - und insbesondere - verwaltet bis zu drei Unternehmensprofile. Jedes Unternehmen kann weitere Inhaber und Mitarbeiter umfassen - natürlich auch Community-Mitglieder. Somit ist eine flüssige Unternehmenskommunikation möglich. Kommunikation nach innen, ok. Nach außen - zu anderen Unternehmen auf unternehmenswelt.de - ist ebenso möglich. Im Adressbuch kann man sehr praktisch vielerlei Kontakte verwalten und ihnen umfangreiche Informationen zuordnen. Es werden sogar Adressbücher von Gmx und Google importiert.  


    Doch wohin die Reise geht, das wissen nur die Macher von unternehmenswelt.de. Aber bleiben wir gespannt und freuen uns auf die z.Z. stark wachsende Community von unternehmenswelt.de

  • 05.09.10 18:29 Uhr

    "Ey, so fängts an. Weeste?" - So oder so ähnlich die Diskussion am Küchentisch, ob Tattoos jetz cool sind und ab wann nicht mehr.

    Ein Familienmitglied überaschte mich kürzlich damit.

    Mit tätowierten Füßen.

    Bitte nicht nachmachen!

  • 04.09.10 16:43 Uhr

    Die Two Wooden Stones aus Leipzig sind am Samstag den 4.9.2010 im Horns Erben mit ihrem CD-Release zu bestaunen.


    Two Wooden Stones - Promo Clip from TwoWoodenStones on Vimeo.

  • 04.09.10 16:29 Uhr

    Da bin ich letztens über was gestolpert im deutschen Web, was ich ja ganz funky finde: http://szenesprachenwiki.de . Echt feine Site. Respekt!


  • 29.08.10 23:02 Uhr

    Es gab so Phasen im Leben, da habe ich mich mit der Computer-Spielewelt etwas intensiver beschäftigt. Eines der wohl zeitraubensten Spiele war Command and Conquer Generals Zero Hour. Ein Echtzeitstrategie-Spiel. Geil bis in die Morgenstunden. Und weil das Angebot an Multiplayer-Maps nicht so umwerfend war und ist, habe ich mich entschlossen, mal 10 Maps zu basteln. Mit dem genialen World Editor gar kein Problem.

    Das Schöne ist, man kann der Map noch mit ein "bisschen" (haha) Scripting Leben einhauchen. So fahren auf einigen Maps Nuke-Trucks und Züge umher. Also Vorsicht beim Navigieren der Einheiten. Übrigens: man kann auch Leute in die Züge packen. Die werden dann schön auf der Karte spazieren gefahren.

    Gedacht sind die Maps überweigend um zu zweit in einem Team gegen vier schwere Computer-Gegner im anderen Team zu spielen.

    Hier also der Download: Generals - MadMaxMappack

    Hier die Bildchen:










    Ja richtig: es gibt keine Nummer 1. ;)

    Viel Spass damit.

  • 21.08.10 10:54 Uhr
  • 01.08.10 13:05 Uhr
  • 27.07.10 17:35 Uhr
  • 21.06.10 15:08 Uhr
  • 19.06.10 17:02 Uhr
  • 07.06.10 20:18 Uhr
  • 23.05.10 20:25 Uhr
  • 23.05.10 00:36 Uhr
  • 23.05.10 00:06 Uhr
  • 22.05.10 23:57 Uhr
  • 22.05.10 15:23 Uhr
  • 17.05.10 15:12 Uhr
  • 17.05.10 14:37 Uhr
  • 16.05.10 03:08 Uhr
  • 15.05.10 23:56 Uhr
  • 15.05.10 23:46 Uhr
  • 19.04.10 20:13 Uhr
  • 19.04.10 16:22 Uhr
  • 26.11.09 18:52 Uhr
  • 26.11.09 17:23 Uhr


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